Kunststoffe zum kennenlernen

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Kennenlernen des Bauprinzips von Kunststoffen; Einteilungsarten nach Verhalten und Bildungsreaktionen; einfache Mechanismen der Bildungsreaktionen;. Juni Grundsätzliches zur Unterrichtsreihe Kunststoffe. 3. 2. Übersicht über die Grundlagen dieser Eigenschaften kennenlernen. Aus Gründen der. PVC (Polyvinylchlorid) Dieser amorphe thermoplastische Kunststoff ist hart Die folgenden Experimente zum Kennenlernen dieses speziellen Polymers. Als Kunststoffe (auch Plaste, selten Technopolymere, umgangssprachlich Plastik ) werden Werkstoffe bezeichnet, die hauptsächlich aus Makromolekülen. kunststoffe zum kennenlernen

Als Kunststoffe auch Plaste [1]selten Technopolymereumgangssprachlich Plastik werden Werkstoffe bezeichnet, die hauptsächlich aus Makromolekülen bestehen. Wichtige Merkmale von Kunststoffen kunststoffe zum kennenlernen ihre technischen Eigenschaften, wie Formbarkeit, HärteElastizitätBruchfestigkeitTemperatur kunststoffe zum kennenlernen, Wärmeformbeständigkeit und chemische Beständigkeitdie sich durch die Wahl der Makromoleküle, Herstellungsverfahren und in der Regel durch Beimischung von Additiven in weiten Grenzen variieren lassen.

ThermoplasteDuroplaste und Kunststoffe zum kennenlernen. Kunststoffe werden zu Formteilen, HalbzeugenFasern oder Folien weiterverarbeitet. In Wirtschaftsstatistiken werden Chemiefasernsowie Kunstharze in Lack- und Klebstoffen oft von anderen Kunststoffen getrennt ausgewiesen. Die jeweiligen Makromoleküle eines Kunststoffes sind Polymere und daher aus wiederholenden Grundeinheiten aufgebaut. Die Polymere können unverzweigte, verzweigte oder vernetzte Moleküle sein. Die Polymere können aus Naturstoffen gewonnen oder rein synthetisch sein.

Synthetische Polymere werden durch KettenpolymerisationPolyaddition oder Polykondensation aus Monomeren oder Prepolymeren erzeugt. Halbsynthetische Kunststoffe entstehen durch die Modifikation natürlicher Kunststoffe zum kennenlernen vorwiegend Zellulose zu Zelluloidwährend andere biobasierte Kunststoffe wie Polymilchsäure oder Polyhydroxybuttersäure durch die Fermentation von Zucker oder Stärke hergestellt werden.

Zwischen und wurden weltweit rund 8,3 Mrd. Tonnen Kunststoff hergestellt — dies ergibt etwa 1 Tonne pro Kopf der Weltbevölkerung. Die Hälfte hiervon stammt aus den letzten 13 Jahren. Von dieser Menge wurden ca. Biopolymere und natürlich vorkommende Polymere werden von Menschen schon seit Urzeiten leute kennenlernen garmisch. Alle Tiere und Pflanzen enthalten in ihren Zellen Polymere.

Der Zellverband Tier haut oder Fell wurde durch Gerben stabilisiert, damit vor dem raschen Verwesen geschützt und so zu haltbarem Leder. Birken lieferten den ersten Kunststoff der Menschheitsgeschichte, das aus Birkenrinde durch Trockendestillation gewonnene Birkenpechdas sowohl Neandertalern als auch dem steinzeitlichen Homo sapiens als Klebstoff bei der Herstellung von Werkzeugen diente.

In Mesopotamien wurden Wasserbecken und Kanäle mit natürlichem Asphalt abgedichtet. Ebenso wurden dort bestimmte Baumharze als Gummi Arabicum eingesetzt und nach Europa exportiert. Im Mittelalter wurde Tierhorn durch bestimmte Verfahrensschritte in einen plastisch verformbaren Stoff verwandelt.

Bereits um wurde im Hause der Fugger nach einem Rezept des bayerischen Benediktinermönches Wolfgang Seidel [3] transparentes Kunsthorn aus Ziegenkäse gefertigt und vertrieben. Jahrhundert brachten Naturforscher aus milchigen Datingarea account deaktivieren gewonnene, elastische Massen Kautschuk aus Malaysia und Brasilien mit.

Für diese wurde in Deutschland der Begriff Gummi eingeführt. Seit Mitte des Jahrhunderts entwickelte sich eine rasch wachsende Gummi-Industrie. Charles Goodyear fertigte aus dem neuen Material zunächst Gummihandschuhe. Die Entwicklung des Zelluloids ist mehreren Chemikern zu verdanken.

Linoleum wurde von Frederic Walton erfunden. Es wurde aus LeinölSikkativen und Harzen durch Lufteinblasung gewonnen. Adolf von Baeyer beschrieb die Polykondensation von Phenol und Formaldehyd. Der belgische Chemiker Leo Hendrik Baekeland untersuchte die Wirkung von Säure und Alkali bei dieser Reaktion und entwickelte ein Verfahren seit in die technische Produktion zur Herstellung und Weiterverarbeitung eines Phenolharzes.

Dank seiner Kunststoffe zum kennenlernen als elektrischer Isolator wurde er unter anderem in der aufstrebenden Elektroindustrie eingesetzt. Der Kunststoff ähnelt stark dem tierischen Horn oder Elfenbein. Das Kunststoffe zum kennenlernen wird aus Kasein und Formaldehydlösung hergestellt. Die ersten vollsynthetischen Reifen aus Isoprenkautschuk wurden hergestellt. Im Jahr untersuchte H. Stobbe die Polymerisationsreaktion von Styrol detailliert. Erst zwanzig Jahre später wurde diese Entdeckung genutzt.

Aber erst im Jahr kunststoffe zum kennenlernen er die für die Polymerisation besser geeigneten Methacrylsäuremethylester. Bis Ende des Jahrhunderts war wenig über die genauen Strukturen polymerer Materialien bekannt. Fälschlicherweise bestand die Meinung, dass es sich um kolloidale Strukturen handele. Die Arbeiten Staudingers ermöglichten der chemischen Industrie nun, kunststoffe zum kennenlernen auf gesicherten naturwissenschaftlichen Grundlagen, eine rasante Entwicklung auf dem Gebiet der Polymerchemie.

Die von ihm gegründete gleichnamige Zeitschrift erschien erstmals Erst zwanzig Jahre später entwickelte Karl Ziegler ein Verfahren, das mit Leute kennenlernen flensburg aus Aluminiumalkylen und Titantetrachlorid die Polymerisation von Ethen zu Polyethylen schon bei Raumtemperatur erlaubt.

Kunststoffe aus Polyestern wurden schon sehr früh angedacht Berzelius, Erst sieben Jahre später war die neue Kunstfaser Nylon verkaufsfähig.

Etwa zeitgleich begannen die Buna-Werke der I. Das Produkt zeigte hohe Temperaturbeständigkeit und eine hohe chemische Beständigkeit.

RochowRichard Kunststoffe zum kennenlernen. Seit Anfang der er Jahre kunststoffe zum kennenlernen die Polymerisation von Acrylnitril bekannt.

Es war als Kunststoff jedoch so nicht brauchbar. Der Chemiker Rein konnte Polyacrylnitril in Dimethylformamid lösen und so für die Kunststoffproduktion brauchbar machen.

Vor allem nach nahm aufgrund der zahlreichen Erfolge auf dem Gebiet der Polymerchemie die Produktion von Kunststoffen enorm zu. Durch die Entwicklung der Thermoplaste und insbesondere von entsprechenden Verarbeitungsverfahren konnten Formteile jetzt auf unschlagbar billige Weise hergestellt werden. Kunststoff wurde von einem Ersatzstoff mit besonderer Bedeutung zu einem Werkstoff für die industrielle Massenfertigung.

Die Kunststoffindustrie ist bis heute eine Wachstumsbranche, wobei die Herstellungskapazitäten in Asien zwischen und die kunststoffe zum kennenlernen und etwa gleich starken Regionen Europa sowie Nord- und Südamerika überholten. Je nach Blickwinkel des Betrachters und Anforderung können Kunststoffe verschiedenartig eingeteilt werden. Gängig sind Einteilungen nach mechanisch-thermischem Verhalten häufigste EinteilungUrsprung natürlich oder synthetischVerwendung oder Entstehungsreaktion.

Kunststoffe zum kennenlernen strenge Abgrenzung einzelner Kunststoffe ist oft nicht möglich, diese Einteilungen bieten allerdings eine gute Übersicht. Die Einteilung nach mechanisch-thermischem Verhalten erfolgt in Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere. Diese Einteilung ist anwendungstechnischer Herkunft. Die unterschiedlichen Polymerklassen unterscheiden sich in ihren mechanischen Eigenschaften aufgrund der unterschiedlichen Vernetzung und dem jeweiligen Verhältnis zwischen Gebrauchstemperatur meist Raumtemperatur und physikalischer Übergangstemperatur Glasübergangstemperatur und Schmelzpunkt.

Thermoplaste sind Kunststoffe, die aus langen linearen Molekülen bestehen. Sie können durch verschiedene Ur- und Umformverfahren in die gewünschte Form gebracht werden. Kunststoffe zum kennenlernen das Werkstück abgekühlt ist, behält es kunststoffe zum kennenlernen Form bei.

Dieser Prozess ist somit reversibel lat. Ursache für dieses Verhalten sind fadenförmige, lineare Makromoleküle. Die meisten der heute verwendeten Kunststoffe fallen unter diese Gruppe Polyethylen, Polypropylen, Polystyrol, Polyester. Für einfache Konsumwaren, Verpackungen etc. Um neue, bisher noch nicht vorhandene Eigenschaften zu erzeugen, können zwei oder mehrere miteinander verträgliche Thermoplaste vermischt werden Polyblend.

Duroplaste Duromere sind Polymere, die in einem Härtungsprozess aus einer Schmelze oder Lösung der Komponenten durch eine Vernetzungsreaktion hervorgehen. Diese irreversible Reaktion wird meist durch Erhitzen bewirkt daher der kunststoffe zum kennenlernen Fachterminus thermosetskann aber auch durch Oxidationsmittel, energiereiche Strahlung oder Einsatz von Katalysatoren initiiert und beschleunigt werden.

Eine Erwärmung von Duroplasten führt nicht zu einer plastischen Verformbarkeit, sondern lediglich zu deren Zersetzung. Ausgehärtete Duroplaste sind meist hart und spröde sowie im weitergehenden Fertigungsprozess nur noch mechanisch bearbeitbar.

Ursache für dieses Kunststoffe zum kennenlernen sind die raumvernetzten Makromoleküle. Wegen ihrer mechanischen und chemischen Beständigkeit auch bei erhöhten Temperaturen werden sie häufig für Elektroinstallationen verwendet. Der verbreitetste und älteste Kunststofftyp dieser Klasse sind die Phenoplaste.

In diese Gruppe fallen auch Polyesterharze, Polyurethanharze für Lacke und Oberflächenbeschichtungen und praktisch alle Kunstharze wie beispielsweise Epoxidharze. Durch Druck oder Dehnung können Elastomere ihre Form kurzzeitig verändern, nach Beendigung von Druck oder Dehnung nimmt das Elastomer schnell wieder seine ursprüngliche Form an.

Die Elastomere sind weitmaschig vernetzt und daher flexibel. Sie werden beim Erwärmen nicht weich und sind in den meisten Lösemitteln nicht in einem persönlichen gespräch kennenlernen. Zu den Elastomeren gehören alle Arten von vernetztem Kautschuk.

Die Vernetzung erfolgt beispielsweise durch Vulkanisation mit Schwefel, mittels PeroxidenMetalloxiden oder Bestrahlung. Der Rest verteilt sich auf sonstige Gummiartikel, zum Beispiel Chemikalienhandschuhe und Hygieneartikel.

Unter chemischen Gesichtspunkten können Kunststoffe als makromolekulare Stoffe mit anderen makromolekularen Stoffen verglichen werden. Die verschiedenen makromolekularen Stoffe können dann nach Ursprung eingeteilt werden in:. Je nach Preis, Produktionsvolumen und Verwendungsmöglichkeit können Thermoplaste in die vier Anwendungsklassen eingeteilt werden: Standardkunststoffetechnische Kunststoffe, Funktionskunststoffe und Hochleistungskunststoffe.

Standardkunststoffe werden häufig als Verpackungsmaterial verwendet, zu ihnen gehören beispielsweise Polyethen oder Polyvinylchlorid. Technische Kunststoffe werden häufig für technische Konstruktionen verwendet, zu ihnen zählen beispielsweise Polyethylenterephthalat und einige aliphatische Polyamide. Funktionskunststoffe dienen nur einer einzigen Funktion, wie beispielsweise als Barriere für Aromen und Gase in Kunststoffverpackungen.

Duroplaste können nicht nach diesem Schema eingeordnet werden, sondern bilden eine eigene Klasse. Hochleistungskunststoffe zeichnen sich gegenüber Kunststoffe zum kennenlernen, technischen und Spezialkunststoffen durch ihre Wärmeformbeständigkeit und beispielsweise gute mechanische Eigenschaften aus. Der Vergleich von Standardkunststoffen, technischen Kunststoffen und Hochleistungskunststoffen wird durch die folgende Abbildung veranschaulicht:.

Kunststoffe werden durch verschiedene Polyreaktionen erzeugt: PolymerisationPolykondensation und Polyaddition. Entsprechend wird das Produkt entweder als Polymerisat, als Polykondensat oder als Polyaddukt bezeichnet.

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